Stadtstudenten.de ist das virtuelle Zuhause eines sechsmal jährlich berlinweit erscheinenden Studentenmagazins „spree – Studenten Presse“.
Aufgabenstellung
Nachdem ich 2009 bereits federführend den Relaunch der Seite übernommen hatte, wurde es dieses Jahr Zeit für einen Facelift. Für die Gestaltung der Seite zeichnet Alexander Florin verantwortlich, ich stand ihm insoweit beratend zur Seite. Mein Hauptaugenmerk galt dem technischen Unterbau, da mit dem Facelift auch ein Wechsel des Content-Management-Systems einherging. In den vergangenen Monaten war klar geworden, dass das bisherige System „Joomla“ für den schnellen, unkomplizierten Gebrauch durch unerfahrene Laien nicht zu händeln ist. Ziel war es, den studentischen Redaktionsmitgliedern ein einfaches Tool zum schnellen Publizieren von Artikeln und Kurznachrichten an die Hand zu geben. Die Seite sollte zudem besser an die sozialen Netzwerke Twitter und Facebook angebunden werden und insgesamt sollte sich die Übersichtlichkeit erhöhen. Bei der Gestaltung und hatten wir den modernen Studenten von heute stets vor Augen, der in Vorlesungen und Seminaren vorwiegend mit Netbook, iPad oder ähnlichen Geräten sitzt, die allesamt über vergleichsweise Monitore verfügen. Es war uns daher wichtig eine Seite zu schaffen, die sowohl auf großen stationären Bildschirmen aber auch auf mobilen Endgeräten reibungslos funktioniert.
Umsetzung
Den Unterbau der Seite bildet nunmehr das Content-Management-System WordPress, welches über verschiedene Erweiterungen die gewünschte Funktionalität der Seite gewährleistet. So waren sowohl die Integration eines Newslettersystems sowie die Anbindung an die sozialen Netzwerke einfach herzustellen.
Die Seitenbreite ist flexibel gestaltet, um so eine optimale Darstellung auf den unterschiedlichsten Monitoren zu bewerkstelligen. Die zudem recht große Serifenschrift trägt ihren Teil zur Lesbarkeit bei.
WordPress ist eigentlich ein Blog-System, das sich dadurch auszeichnet, dass Inhalt stets chronologisch sortiert werden. Daran angelehnt erfolgt standardmäßig die Darstellung von Inhalten (stets chronologisch). Eine zusätzliche Struktur wird über Verschlagwortung sowie der Zuordnung zu bestimmten Kategorien geschaffen. Bei der Gestaltung musste darauf besondere Rücksicht genommen werden, da bei der Umsetzung eines gedruckten Magazins in eine Website diese chronologische Sortierung zuvor nicht vorhanden ist. So wurde denn auch eine individuelle Startseite geschaffen, die diese Sortierung durchbricht und die Inhalte nach bestimmten Themenkomplexen gliedert.
Nicht mehr wegzudenken und auch hier für sinnvoll gehalten, erfolgte eine Einbindung des AddThis-Buttons, der eine schnelle Verlinkung von Artikeln in den gängigen sozialen Netzwerken ermöglicht.
Im Hintergrund und für den Nutzer unsichtbar wurde einiges dafür getan, dass die Inhalte der Seite bei Wahrung der Kosten-Nutzen-Waage einfach und schnell für Suchmaschinen optimiert aufbereitet werden können. Zudem ist das Backend von WordPress mit unterschiedlichen Tools versehen, die die Kommunikation der Redakteure unterstützen. So bestehet die Möglichkeit, To-Do-Listen anzulegen oder einzelnen Redakteuren Aufgaben zuzuweisen.
Auch Werbeanzeigen sind für das Portal nicht ganz unwichtig. Diese können über einen separat gesteuerten AdServer eingespielt werden. Das Team der Anzeigenakquise braucht sich also mit dem Redaktionssystem und den Inhalten nicht beschäftigen und kann die vorgesehenen Werbeplätze individuell bespielen.
Auch die Sicherheit einer solchen Seite vor Spam und anderen ungewollten Eindringlingen durfte bei dem Relaunch nicht ganz unberücksichtigt bleiben, sodass um die Standard-Wordpress-Installation eine paar Barrieren aufgebaut wurden, die zumindest die bekanntesten Lücken schließt.
Fakten
- CMS WordPress und Anbindung an einen eigenen AdServer (OpenX) mit individuellem Design
- Gültiges CSS/XHTML
- Optimiert für Firefox 3, Internet Explorer 8 bei einer Auflösung von mindestens 1280 x 1024 Pixeln
